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Wasser, Sand und Bernstein
2001 | ZDF RomanWelten, 30 Minuten


Endlose Strnde, Wind, Bernsteine – das Gold der Ostsee – und jede Menge Sand. Die Halbinsel der Kurischen Nehrung, beidseitig vom Wasser bedrngt, ist ein faszinierender Schauplatz. Nischt wie Jejend, so haben die Knigsberger frher ihr nahes Urlaubsziel beschrieben, dessen unverwechselbaren Reiz. Nicht zufllig hat der Schriftsteller Arno Surminski seinen jngsten Roman Sommer vierundvierzig gerade in diesem von der Zeit und der Welt scheinbar vergessenen Naturparadies angesiedelt. Hier, in der traditionsreichen Heimat der Kurenfischer, beginnt und endet schon nach wenigen Tagen die Liebesgeschichte zwischen dem jungen Soldaten Hermann und Magdalena, einer Blumenverkuferin. Es ist der letzte Sommer vor der Zerstrung von Knigsberg, der letzte Sommer vor Kriegsende im Nordosten des ehemaligen Ostpreuen.



Ein Film von Sylvia Stasser
Kamera: Rainer Komers
Schnitt: Eva Voosen
Redaktion: Karl-Heinz Meier


Sommer vierundvierzig und Sommer 2001: Auch auf der Kurischen Nehrung ist die Zeit nicht stehen geblieben, die Weltgeschichte hat nicht vor ihr halt gemacht. Heute gehrt die nrdliche Hlfte des Landstrichs zur unabhngigen Republik Litauen, der sdliche Teil zur Russischen Fderation. Auf ihren Erkundungsreisen durch die Vergangenheit und Gegenwart der Nehrung begegnen die Filmemacher einer alten Seelen-, einer neuen Sehnsuchtslandschaft der Deutschen. Einem Lebensraum, in dem sich vieles verndert hat. Aber wie eh und je sind die Urgewalten Wasser, Wind und Sand die wahren Beherrscher der Kurischen Nehrung geblieben.

Gbe es ein Kino, wrde er sie zur Abendvorstellung einladen. Aber das einzige Schauspiel, das in Rossitten gegeben wurde, hie Natur. Sonnenaufgnge und Sonnenuntergnge, Sand auf den Lippen, im Haar und in den Ohren. Ein Summen des Windes in den Kiefern, von Westen her das Rauschen des Meeres. Arno Surminski
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