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Die Rosso Bianco Collection
1990 | Im Auftrag des Museums, 55 Minuten




Das Sammeln von Autos: für Peter Kaus seit mehr als fünfzehn Jahren eine beständige, aber auch schwierige Leidenschaft. Automobile sind keine Kuckucksuhren, sie brauchen Raum. Bis zum Herbst 1987 blieben die schnellen Objekte der Begierde in privaten Garagen, alten Werkstätten und Markthallen verwahrt. Dann war es endlich so weit.

Am 3. Oktober stellte sich die größte Sportwagensammlung der Welt erstmals dem Publikum vor. In einer ehemaligen Fabrik am Rand von Aschaffenburg sind seither auf zwölfhundert Quadratmeter Fläche mehr als zweihundert Renn- und Straßensportwagen ausgestellt.



Ein Film von Wolfgang Würker
Kamera: Günter Handwerker
Schnitt: Giusi Violani


Darunter eine der besten Kreationen von Bugatti, der Typ 43 mit seinem eng anliegenden, geschwungenen Chassis. Es war der erste Seriensportwagen der Welt, ein „gezähmtes Rennpferd“ für die Straße. Besonders attraktiv die weit ausladende, zweifarbige Karosserie des Talbot Lago Gran Sport. Dieses Fahrzeug im eigenwilligen Stil der Designer Figoni/Falaschi wurde nur viermal gebaut. Der Lagonda aus dem Jahr 1939 ist als Airline Coupé Le Mans sogar ein Einzelstück. Konstrukteur war der Brite Owen Bentley, der auch für Rolls-Royce tätig war. Drei Highlights der Sammlung, die das filmische Porträt an ausgewählten Schauplätzen zwischen Spessart und Odenwald noch einmal vor der Kamera in Bewegung setzt.

Das Aschaffenburger Schloss liegt in Sichtweite der Sportwagensammlung. Die gelungene Verbindung von gestalterischem Können und technischer Perfektion, wie sie vom Automobilbau beschworen wird, war schon in der Renaissance ein erstrebenswertes Ziel. Und vom künstlerischen, zumindest perfekten Handwerk müssen diejenigen etwas verstehen, die in eigenen Werkstätten die „sleeping beauties“ wieder zum Leben erwecken. Das Museum unternimmt – mit Schwerpunkten um Ferrari und Alfa Romeo – eine faszinierende Zeitreise durch die Welt des Automobils und der Geschwindigkeit.

„Wir wollen die Liebe zur Gefahr besingen, die Vertrautheit mit Energie und Verwegenheit.“ Heißt es provokativ im Manifest des Futuristen Marinetti, 1909. „Wir wollen den Mann besingen, der das Steuer hält, dessen Idealachse die Erde durchquert, die selbst auf ihrer Bahn dahin rast.“ Die Herrlichkeit der Welt war um eine neue Schönheit bereichert worden: die Schönheit der Geschwindigkeit. In den Fahrzeugen und Exponaten der Rosso-Bianco-Collection hat sie ihren Ausdruck gefunden.
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